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Magazin / Inside

"Eigentlich weiß man´s"

Hinter den Truscon-Front-Playern – den Finanzcoaches und Mitarbeiterinnen am Empfang – verbirgt sich ein zehn-köpfiges Organisations-Team, das für reibungslose Abläufe sorgt. Henning Opitz, Leiter des Teams, über Kommunikation und Kaffeeflecken

Henning Opitz

Unternehmensbereiche / Aufgaben:

Unternehmensorganisation

Unternehmensentwicklung

Im Unternehmen seit:

01.11.2004

Kontakt:

Filiale Ottensen

040-853540

 

 

Herr Opitz, wie definieren Sie Ordnung?

Ordnung ist für mich Struktur. Wenn man morgens ins Büro kommt, sollte man einen Plan haben und die Punkte so strukturiert und unabgelenkt wie nur möglich abarbeiten. Auch im Großen sollte man ein Ziel vor Augen haben, eine Vision. In einem Unternehmen ist es außerdem wichtig zu kommunizieren. Wenn ein Coach etwa seine Termine am Empfang nicht meldet, können die Mitarbeiter den Kunden dort nicht entsprechend betreuen.

Was passiert, wenn jemand sich nicht an die Regeln hält?

Truscon steht für Zuverlässigkeit und erstklassige Dienstleistung. Was wir repräsentieren, müssen wir aber vor allen Dingen selbst leben. Um einen hohen Maßstab aufrecht zu erhalten, braucht man jede Menge Disziplin. Es ist nur menschlich, dass man nicht immer diszipliniert ist. Deshalb gibt es mich. Ich rede mit den Mitarbeitern, mache sie auf diese Dinge aufmerksam. Ich finde es schön, Menschen zu motivieren, an ihrem Anspruch zu arbeiten. Manche sagen dann: Mensch, für dich ist das alles einfach. Aber so ist es nicht. Auch für mich ist es schwierig, immer meinen Plan einzuhalten, auch bei mir gibt es manchmal Frust. Man muss ständig an sich arbeiten. Aber es macht sehr viel Spaß, denn man sieht schnell die Ergebnisse seiner eigenen Entwicklung. Aus der Disziplin heraus entsteht so unglaublich viel Leichtigkeit.

Welche sind die Instrumente für einen reibungslosen Ablauf?

Viel menschlicher Einsatz, auch im Organisationsmanagement. Wir haben zum Beispiel hier im Haus eine Software-Lösung entwickelt, die genau auf die individuellen Ziele unserer Kunden abgestimmt ist. So etwas auszutüfteln und ständig zu verbessern, braucht Engagement und Zeit. Das passiert dann alles ganz unscheinbar im Hintergrund.

Was kann jeder Einzelne dafür tun, dass ein Unternehmen gesund bleibt?

Verantwortung übernehmen, im Großen wie im Kleinen. Ein Beispiel aus dem Alltag: Im Empfangsbereich ist ein Kaffeefleck. Da gibt es vielleicht jemanden, der dafür zuständig ist, ihn weg zu machen. Viel sinnvoller ist es aber, schnell selbst einen Lappen zu holen und den Fleck weg zu machen. Eigentlich weiß man’s doch. Aber auch zu handeln, darum geht es. Dahinter steckt eine gesunde Einstellung zum Leben. Und die ist Voraussetzung dafür, dass ein Team erfolgreich zusammen arbeitet. Ein erfolgreiches Team stärkt wiederum jeden Einzelnen – Mitarbeiter sowie Kunden.