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Magazin / Geld

Finanzkrise, was nun?

„Trennen Sie Ihre Emotionen vom Ihrem Geld, sonst trennen die Emotionen Sie von Ihrem Geld.“ Dies war die zentrale Erkenntnis auf alle Fragen bei der anregenden Diskussion mit Kunden und Freunden der TRUSCON GmbH am 14. Mai 2009 – Ein Rückblick.

Während einem der ersten wundervollen Sommerabende und bei feinem Büffet hatten sich 14 geladene Gäste in den Geschäftsräumen der Truscon GmbH in Hamburg Ottensen eingefunden, um zentrale Fragen des Finanzwesens gemeinsam mit dem Truscon-Team zu ergründen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Kapitalmarkt- und Finanzkrise bereits ihre Metastasen breit in alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche gestreut. Während viele Anleger in dieser Phase panikartig ihr Geld ins Tages- oder Festgeld zu parken meinten, verpackten es andere ins Kopfkissen. Wieder andere suchten ihr Heil in Goldwährung.

Doch: Leider werden viele dieser merkwürdigen Entscheidungen meist nicht rational, sondern aus der Angst heraus getroffen. Angst aber ist auch in Geldangelegenheiten ein schlechter Ratgeber, wie sich zeigen sollte.

Truscon-Berater Robert Alberts eröffnete den Abend und brachte die Gäste gekonnt dazu, eigene Antworten auf die vielen Fragen zu finden, die sie mitgebracht hatten: Wie konnte es zu dieser Finanzkrise kommen? Hat die Finanzwirtschaft Wachstums-Illusionen geschürt? Wer eigentlich hat den Managern diese riskante Blindheit beigebracht? Wie konnte sich dieser Markt vom Risikobewusstsein abnabeln? Kommt es mit den weltweit in den Markt hineingepressten Geldmengen in Zukunft zur Inflation? Und was hat das alles für Folgen für mein Handeln und mein Geld?

Konsens unter allen an diesem rundum gelungenen Abend war, dass die Auswirkungen der Krise noch einige Zeit zu spüren sein würden, und dass man sich im Fall einer Inflation bei Geldanlagen vor allem über eines im Klaren sein müsste: Wer eine Anlageform wählt, muß in diesen Zeiten darauf achten, einen angemessenen Gegen- und Sachwert zu erhalten, den die zu erwartende Inflation nicht häppchenweise schluckt. In diesem Zusammenhang wies Truscon-Finanzcoach Bodo Heibutzki darauf hin, dass zurzeit rund 4,4 Billionen Euro an Geldwerten in Deutschland von der Inflationsgefahr betroffen seien, weil diese bloß passiv gebunkert sind. Der Wert dieses Geldes ist in Zeiten der Inflation in höchster Gefahr, weil es keinen Nutzwert habe und an reellem Wert verlieren würde, wenn es nicht klug angelegt sei.

Die Inflation wird faktisch einen Kaufkraftverlust bedeuten. Sicherheit könne man über den Kauf von Sachwerten erlangen, beispielsweise durch Aktien, und weniger durch die von vielen Banken angeregten Sparbücher, warf TRUSCON-Finanzcoach Stefan Krohn ein. Aktien haben einen reellen Gegenwert ­– und überleben sogar Währungen, wie beispielsweise die Aktie der Daimler AG zeigt: sie ist über einhundert Jahre alt. Im Vergleich dazu ist beispielsweise der EURO gerade neun Jahre als Währung auf der Welt.

Doch gleichgültig welche Entscheidung man trifft, niemals dürfe man aus der Angst – oder der Gier heraus aktiv werden. Ein gesundes psycholgisches Gleichgewicht zwischen diesen Polen erlangt man durch Vertrauen – Vertrauen in sich selbst und sein Handeln kann man in Geldangelegenheiten nur durch Wissen aufbauen, das die Berater der Truscon gern mit ihren Kunden bereit sind zu teilen.