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Karriere / Interview

„Ich mag Menschen, die das Leben gerne annehmen.“

Interviews mit Frank Sadowsky, Gründer und Geschäftsführer und Henning Opitz

„Ich mag Menschen, die das Leben gerne annehmen.“

Ein kurzes Gespräch mit dem Mitgründer und Geschäftsführer der Truscon, Frank Sadowsky.

Herr Sadowsky, wo sehen Sie die Truscon in 5 Jahren?

Wir werden innerhalb der kommenden fünf Jahren, zwei neue Filialen eröffnen und planen vierzig weitere Mitarbeiter einzustellen. Das hängt im Wesentlichen mit unserer unternehmerischen Aufgabe zusammen. Wir sehen einen Mangel an qualitativ-hochwertiger Beratung und einen Bedarf an dem Aufzeigen von übergeordneten Zusammenhängen.

Wie würden Sie einen typischen Truscon-Mitarbeiter beschreiben? Was zeichnet den aus?

Unsere Kollegen sind Menschen, die sich als Mensch in ihrer Arbeit wieder finden wollen. Das sind entwicklungsorientierte Menschen, die besonders ehrlich zu sich selbst und damit auch zu anderen sind. Hier arbeiten sehr hilfsbereite und vor allem kompetente Menschen mit- und für einander. Das ist uns sehr wichtig. 

Was für Menschen sucht die Truscon?

Wem diese gerade genannten Werte wichtig sind, der ist bei uns richtig. Häufig kommen Menschen zu uns, die den Sinn in ihren Tätigkeiten verloren haben. Sie arbeiteten in Umgebungen, die rein Zahlen- und Funktionsgetrieben sind. Uns geht es primär um Entwicklung und den Gesamtzusammenhang.

Herr Sadowsky, was kann ich als Mitarbeiter bei der Truscon lernen?

Im Kern lernen Menschen bei uns, selber zu gestalten und ihrem gesunden Menschenverstand noch mehr zu trauen. Darüber hinaus schaffen wir Möglichkeiten, Potentiale möglichst voll zu entfalten. Denn nur mit solchen Kollegen wird es uns gelingen, den Finanzmarkt weiter kritisch zu begleiten und positiv zu verändern.

Warum fahren Sie mit den Kollegen zweimal im Jahr auf ein Seminar?

Wir nutzen diese Zeit, um uns selber kritisch zu hinterfragen und um unsere Entscheidungen im Hinblick auf die Zukunft noch besser werden zu lassen. Diese Seminarzeit ist wichtig, um sich selbst und seine Verhaltensmodelle zu prüfen. Das schafft die Voraussetzung, immer beweglich und flexibel zu bleiben.

Herr Sadowsky, was bedeutet Arbeit für Sie?

Mir macht Arbeit vor allem Spaß, weil ich viel gestalten und verändern kann. Arbeit ist für mich auch ein guter Weg, mir selber näher zu kommen.

Eine letzte Frage. Worauf achten Sie in Bewerbungsgesprächen ganz besonders?

Das Wichtigste ist mir Ehrlichkeit und Offenheit. Dann interessiert mich, ob mein Gegenüber ein echtes Interesse an dem Finanzmarkt hat. Das kann man sich nicht erkaufen, dass muss man einfach haben. Mich interessiert, ob ein Bewerber einen guten Bezug zu sich selber hat, weil er auch dann einen guten Bezug zu anderen aufbauen kann.

 

Herr Sadowsky, vielen Dank für das Gespräch!

Lesen Sie auf der zweiten Seite das Interview mit Henning Opitz.

„Wir sind nicht mehr und auch nicht weniger, als das was wir sind.“

Ein Gespräch mit dem strategischen Entwickler der Truscon, Henning Opitz.

Herr Opitz, wer sollte sich bei der Truscon bewerben und wer besser nicht?

Wir sind generell an Menschen interessiert die sich gerne weiterentwickeln und damit verbunden auch gerne lernen wollen. Ich bin seit über sieben Jahren bei Truscon und seitdem gab es niemals Stillstand. Wer es gerne bequem hat, der wird hier keinen Spaß haben.

Worauf legen Sie ein besonderes Augenmerk, wenn Sie sich Bewerbungen anschauen?

Mich interessiert vor allem, wie lange jemand in einem Unternehmen war oder ist. Mir ist es wichtig zu sehen, ob sich jemand auch mal längerfristig bewiesen hat. Trotzdem bleibe ich vorsichtig mit ersten Einschätzungen und voreiligen Bewertungen. Viel entscheidender ist natürlich das persönliche Gespräch. 

Wie sieht ein typischer Bewerbungsablauf bei der Truscon aus?

Dies ist von Bereich zu Bereich durchaus unterschiedlich. Allgemein kann man aber sagen – dass wir sobald uns eine Bewerbung vorliegt, wir sehr schnell eine Entscheidung treffen. Meistens, d.h. je nach Anzahl der Bewerbungen, melden wir uns innerhalb von zwei Wochen bei einem Bewerber. Einladungen zu einem ersten Kennenlerngespräch erfolgen in der Regel telefonisch. Absagen erfolgen ohne ein vorheriges Kennenlernen schriftlich. Häufig gibt es dann noch ein zweites Gespräch, bevor wir zu unserem ganztäglichen Kennenlerntag einladen.

Was ist der Kennenlerntag?

Unser Motto ist, wir bewerben uns gegenseitig beieinander. Wir als Unternehmen bei dem Bewerber und anders herum. Generell gilt es herauszufinden, ob wir gemeinsame Vorstellungen und Werte teilen. Deshalb öffnen wir einem potentiellen Kollegen alle Türen. Im Rahmen des Kennenlerntages, kann jeder Bewerber mit jedem Mitarbeiter sprechen und durch alle Abteilungen gehen. Bei uns sind alle Türen offen.

Ist der Kennlerntag so eine Art Assessment Center oder folgt der noch?

Nein, weder noch. Es gibt bei uns kein AC, sondern nur den Kennenlerntag.

Wer ist bei Ihnen alles involviert, wenn es darum geht einen Bewerber richtig einzuschätzen?

Von, bis. Wir legen Wert darauf, den Rahmen möglichst offen zu halten. So können Bewerber Fachgespräche genau so führen, wie Zwischenmenschliches auf sich wirken lassen.

Wie lernt man es, Menschen einzuschätzen?

Menschen nach ein oder zwei Gesprächen richtig einschätzen zu können ist meines Erachtens sehr schwer bis unmöglich. Ich denke aber, dass ein echtes Interesse an Menschen von Vorteil ist. Auch der nachträgliche Austausch und die Einschätzungen der Kollegen zu einem Bewerber nach einem unserer Kennenlerntage sind sicherlich sehr lehrreich. 

Herr Opitz, was möchten Sie gerne noch ändern, wenn Sie auf die Belegschaft der Truscon schauen?

Wir möchten sehr gerne mehr Frauen für das Finanzcoaching gewinnen. Prinzipiell glauben wir an heterogene Teams, weil diese umsichtiger agieren. Weibliche Finanzcoaches sind bei uns leider immer noch unterrepräsentiert.

Wie fest sind die Arbeitsmodelle bei der Truscon?

Es ist uns bisher fast immer gelungen, sehr flexibel auf die Lebenssituation von Mitarbeitern zu reagieren. Wir sind davon überzeugt, dass zum Beispiel Arbeit und Familie nicht in Konkurrenz zueinander stehen darf. Ein Aspekt, der uns eine Verpflichtung ist.

 

Herr Opitz, vielen Dank für das Gespräch.