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Magazin / Inside

Frischluft-Attacke: Truscon ist klimaneutral

Für ein gutes Klima

Es liegt was in der Luft – und davon zuviel: Kohlendioxid – CO2. Um den Energiebedarf der Industrieländer zu decken, werden täglich riesige Mengen Kohle, Öl und Gas verbrannt. Nicht nur die Industrie, sondern jeder Mensch produziert das schädliche Kohlendioxid – durch Strom, Anfahrtswege und Flugreisen. Davon nimmt unsere Erde großen Schaden. Wir möchten etwas dagegen tun.

Die globale Erwärmung

Das schützende Dach der Erde aus Wolken und einem natürlichen Gemisch aus CO2 und Methan hält die Wärme in der Atmosphäre. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt könnten wir nicht überleben – es wäre viel zu kalt. Doch das Gleichgewicht gerät durch den verstärkten Treibhausgas-Ausstoß, vor allen Dingen an CO2, aus den Fugen und die stetig steigende Temperatur wird zum Problem.

Die globale Erwärmung verändert das Leben auf der ganzen Erde. Direkte Auswirkungen sind beispielsweise Wasser- und Nahrungsmittelknappheit oder Überschwemmungen. 20 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten werden sich nicht an die veränderten Lebensbedingungen anpassen können.

Ein unaufhaltsamer Prozess? Nein! Nicht, wenn jeder Einzelne sich seiner Verantwortung bewusst ist und zum Handelnden wird. Wir möchten als Unternehmen einen Beitrag zu besserem Klima leisten: Wir arbeiten ab sofort klimaneutral.

 

Wie das geht?

Ein Unternehmen kann sich ausrechnen lassen, wie viele Tonnen CO2 es jährlich erzeugt. Daraus ergibt sich die Größe einer Waldfläche, die benötigt wird, um die Emissionen zu kompensieren – also auch die Anzahl der Zertifikate, die das Unternehmen erwerben muss, um klimaneutral zu werden. Ziel ist aber vor allen Dingen, zu sensibilisieren: Wo kann innerhalb des Unternehmens der CO2-Ausstoß gedrosselt werden? Eine Möglichkeit ist, zu einem Öko-Stromanbieter zu wechseln. Im Fall von Truscon ergibt sich allein dadurch eine „CO2-Ersparnis“ von 35 Tonnen – und damit auch gleich eine Ersparnis an Zertifikaten. Auch im Kleinen, beim Umgang mit Drucker, Licht und Kaffeemaschine, bekommt der Zusammenhang zwischen dem eigenen Verbrauch und dem globalen Klima plötzlich Präsenz.

Unser Partner in Sachen Klimaneutralität ist der nachhaltige Investor ForestFinance mit der ihm angeschlossenen Marke Co2ol, der CO2-Emissionen durch Aufforstung von Brachflächen in Vietnam und Panama kompensiert. Die Wälder werden nach strengen Klimastandards, u. a. nach dem Carbon Fix Standard, zertifiziert. Die Aufforstungen erfüllen neben der CO2-Kompensation weitere wichtige Funktionen, wie Erosions- und Wasserschutz. Durch den hohen Anteil an einheimischen Baumarten und die Aufforstung von Mischkulturen, entstehen außerdem Ökosysteme, die zahlreichen Tieren und Pflanzen neuen Lebensraum schenken. Neben dem ökologischen Nutzen steht bei den Aufforstungsprojekten auch der soziale Aspekt im Vordergrund. Menschen vor Ort werden eingebunden. Die Angestellten werden über dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlt und sind kranken- und rentenversichert.

Insgesamt sind wir davon überzeugt, dass die Aufforstungen durch ForestFinance eine langfristig sinnvolle Methode sind, der Atmosphäre das schädliche CO2 jahrzehntelang zu entziehen und Natur und Menschen zu schützen. Deshalb sind wir dabei. Besonders freuen wir uns über die Auszeichnung von Co2ol zum ersten klimaneutralen Vermögensberater Hamburgs.

Sie wollen auch?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Ihr Unternehmen klimafreundlich gestalten wollen. Nachhaltigkeit ist eins unserer Spezialgebiete. Auch aus unternehmerischer Sicht ist eine CO2-Neutralisierung eine gute Sache: Sie können die Kosten in voller Höhe als Betriebsausgaben geltend machen. Außerdem zeigen Sie Weitsicht und Engagement. Glaubwürdig ist, wer seine Ziele umsetzt. Das bringt bei Kunden und auch innerhalb Ihres Unternehmens die Kommunikation in Schwung. Bäume zu pflanzen, um die Welt schöner und die Luft frischer zu machen, ist für jeden ein Thema. Denn es schärft den Blick fürs Wesentliche: die Welt, in der wir leben.